Das Wasserwandern im Jahr 2016

Unser Programm enthielt 18 geplante Fahrten im Umfang von einem bis zu maximal sechs Tagen je nach Strecke und Übernachtungsmöglichkeit. Von den 18 Fahrten waren 10 auf arbeitsfreie Tage gelegt. Infolge persönlicher Angelegenheiten oder mangelndem Interesse fielen 6 Fahrten aus. Dafür wurden 12 zusätzliche Fahrten individuell durchgeführt; darunter als Ziele Mecklenburg, die Berliner Gewässer, die Mittelelbe mit der Kanalbrücke bei Magdeburg, die Potsdamer Schlösserfahrt und als Nahziel der Spreewald. Die vorgesehenen wichtigsten Fahrten fanden alle statt, wenn auch manchmal mit kleiner Besetzung. Die größte Veranstaltung war die 6. Böhmisch-Sächsische Elbefahrt, bei der wir 14 Gäste aus anderen Vereinen begrüßen konnten. Leider wird der Organisationsaufwand infolge der zunehmenden Individualität nicht einfacher.

Die Traditionsfahrt Coswig – Coswig sah nur 4 Teilnehmer, den alten Stamm. Die  Sommerfahrt der Wasserwanderer umfasste die Unstrut von Sömmerda und die Saale von Camburg bis Bernburg. 7 Teilnehmer gestalteten die Fahrt sehr interessant und waren eine harmonische Truppe. Auch das Wetter spielte gut mit.  Nach vielen vergeblichen Anläufen fuhren wir bei gutem Wasserstand wieder einmal die Freiberger Mulde von Conradsdorf bis Bieberstein. Bei zwölf Grad Celsius und leichtem Regen stellten sich vor allem 3 jüngere Wildwasserfahrer der anspruchsvollen Strecke. Die Mulde war überhaupt ein gut besuchter Bach. So waren wir beim An- und Abpaddeln auf ihrem Wasser und im Herbst sogar auf ihrem ungezähmten Teil hinter Eilenburg. Im Spreewald konnten wir einige neue Routen erkunden, dazu nahmen wir uns 4 Tage Zeit.

Die Summe der Unternehmungen brachte eine Kilometerleistung von 5106 km; nur ein Bruchteil der in Sachsen gepaddelten 121140 km. Gegenüber dem Vorjahr sind das 789 km mehr in unserem Verein. Diese Verbesserung geht vor allem auf das Konto von Spfrd. Gulitz und Brauer, welche zusammen 627 km mit ihren Fahrten auf Mittelelbe und von Rheinsberg über Userin zur Dahme erpaddelten. Im Verein wurden insgesamt 15 Fahrtenbücher geführt. Vielen Dank für die akribischen Eintragungen. In Sachsen nahmen 23 Vereine am Wanderfahrerwettbewerb teil. Die Coswiger landeten dabei auf dem 5. Platz. Die besten Leistungen haben die Sportfreunde Heinz Kühnisch mit 791 km, Torsten Gutschlicht mit 771 km und Bärbel Kühnisch mit 741 km vollbracht.

Für das Jahr 2017 stehen bewährte schöne Strecken und einiges Neue auf dem Plan. Die Ausschreibungen mit den Einzelheiten hängen wie immer im Bootshaus  aus.

Silvester-Fussball 2016

Wie in den vergangenen Jahren werden wir auch diesmal zum Jahresende unser traditionelles Fußballspiel durchführen.

Dazu sind alle Mitglieder ab 14 Jahren herzlich eingeladen.

Wann:   31.12.2016    9:45 bis 12:00Uhr
Wo:   Sporthalle Gymnasium Coswig

Bitte denkt an Hallenturnschuhe und ein 50-Cent-Stück für die Dusche.

Sportliche Grüße
Der Vorstand

Wintertraining 2016/2017

Der Wintertrainingsplan ist ab 01.11.2016 gültig,

Turnhalle Mittelschule Kötitz

Mo —
Di 17.00-18.30 Uhr Anfängergruppe, Nachwuchsgruppe
Mi  —
Do 17.00-18.30 Uhr Anfängergruppe, Nachwuchsgruppe
Fr —

Fitnessraum am Bootshaus

Mo 17.00-18.30 Uhr Nachwuchsgruppe
Mo 18.30-20.00 Uhr Jugendgruppe
Di —
Mi 18.00-19.30 Uhr Jugendgruppe
Do 18.30-20.00 Uhr Erwachsene
Fr 18.30-20.00 Uhr Erwachsene

Wassertraining bei gutem Wetter (in Absprache mit ÜL)

Fr (nach Absprache)

 

Winterpause zwischen Weihnachten und Neujahr:
Letzter Trainingstag ist am 21. Dezember 2016. Erster Trainingstag ist am 3. Januar 2017.

Die Stadt Coswig hat alle Nutzer der Coswiger Turnhallen darauf hingewiesen, in Zukunft nur noch Hallenturnschuhe mit hellen Sohlen zu tragen. Wir bitten dies bei einer Neuanschaffung zu berücksichtigen.

Das waren die Landesmeisterschaft der Schüler 2016

Landesmeisterschaft der Schüler am 27.08.2016 in Rödern
Dank an alle Helfer!

Die Durchführung dieses Wettkampfes bedeutet wie jedes Jahr für den Verein eine personelle und logistische Herausforderung. Vertraglich war die Nutzung der Niedermühle mit der Diakonie Moritzburg vereinbart und damit die Voraussetzung für den Streckenbau, die Nutzung der Sanitäranlagen und der Räume für Rechenbüro und Verkauf geschaffen.

Bereits am Donnerstag machte sich ein Vorauskommando auf den Weg, um komplizierte Vorbereitungsarbeiten zu erledigen (Wolfgang Thon, Ingo Teichert, Matthias König, Jürgen Köhring, Steffen Pickhardt – Wehrbrücke anheben , Rutsche einbauen, Brückenjoch absperren, Seiltore am Wehr aufbauen, Rasen mähen, Ausstiegstreppe einbauen)

Abends galt es den Zweiachs-Hänger von Heiko Bergmann mit dem restlichen Streckenmaterial, Biertischgarnituren, Pavillon, Siegerpodest, Sonnenschirme, Paletten, Küchenutensilien, Getränke, … zu beladen, den am Freitag 15.00 Uhr das Streckenbaukommando (Ingo Teichert, Tom Philipp, Frank Reiche Matthias König, Michael Kindler, Steffen Pickhardt) nach Rödern brachte. 18.30 Uhr stand die Strecke, die am nächsten Tag von allen gelobt wurde und einer Landesmeisterschaft würdig war.

Sonnabend Früh brachte Peter Thon Bus und Bootshänger zum Wettkampfort. Nach der Vorfahrt (Christoph Brauer) startete der Wettkampf pünktlich 10.15 Uhr. Bei brütender Hitze brachten alle Helfer den Wettkampf ohne Zwischenfälle zu Ende. Es halfen:

Rechenbüro:      Andreas Thon, Annett Sachers, Karla Pickhardt und Nachwuchssportler als Zettelholer

Start:                    Peter Thon, Thomas Paul

Ziel:                      Monika Thon, Frank Reiche

Kampfrichter:     Wolfgang Thon, Jürgen Köhring

Rettungsdienst: Ingo Teichert, Ulli Manz, Christoph Brauer

Verkauf:              Steffi Schmidt, Christine Sachers, Andreas Kindler, Siegfried Schmidt

Während der Siegerehrung mit der Medaillenübergabe durch die Vizepräsidentin Slalom Sybille Spindler und den Landestrainer Frank Zimmermann bauten die Helfer alles wieder ab und verstauten es auf den Hängern und in den Fahrzeugen. Wir freuten uns besonders, dass von unserer kleinen Sportlerdelegation Felix Sachers den Landesmeistertitel und Lucas Manz den 3. Platz im K1 bei den Jungen C mit nach Coswig nehmen konnten. 16.30 Uhr war an der Niedermühle von unserem Wettkampf keine Spur mehr zu entdecken.

Steffen Pickhardt

Sachsenmeister2016-schueler

Landesmeister Felix Sachers und Drittplazierter Lucas Manz (Beide im Rennen der Schüler C – K1)

LM Schüler in Rödern

Landesmeisterschaften der Schüler  in Rödern am 27.08.2016

Liebe Sportfreunde,
wir danken für Eure Meldung und haben alle gemeldeten Sportler in die Startliste aufgenommen.

Wettkampfort:
Rödern bei Radeburg (Navi-Adresse: Dorfstr. 25, 01565 Rödern)

vorläufiger Zeitplan (aktualisiert am 24.08.2016)
ab 08.45 Uhr Startnummernausgabe
09.00 Uhr Mannschaftsleiterbesprechung
09.30 Uhr Streckenvorfahrt
10.15 Uhr 1. und 2. Lauf der Einzelrennen
Mittagspause (ca. 15 min)
13.30 Uhr 1. und 2. Lauf der Mannschaftsrennen
ca. 15.00 Uhr Siegerehrung

Hinweise

  • Die Wettkampfstrecke ist in Rödern bei Radeburg
  • Sicherheitsbestimmungen sind laut WKB einzuhalten
  • Kampfrichter sind laut WKB zu stellen
  • Ein Imbiß ist an der Strecke vorhanden
  • Für landwirtschaftliche Fahrzeuge muß im Parkbereich der Straßenbrücke unbedingt eine ausreichende Durchfahrt frei gehalten werden!

Hier gibt es die Startliste_Roedern2016.

Der Start jedes Teilnehmers erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir wünschen eine Gute Anreise!

 


Zum Anschauen der Ergebnislisten ist ein PDF Reader erforderlich.

Saale-Unstrut Fahrt 2016

Freitag 08. Juli 2016 — Sömmerda–Artern, 33km

Die erste Etappe unserer Unstrut Jungfernfahrt war eigentlich bis Oldisleben (Reiterhof) geplant. Doch für eine feste Anmeldung zur Übernachtung war dort gestern keiner erreichbar. Also werden wir nur vor Ort verhandeln können und hoffen, dass Verhandlungspartner anzutreffen sind. Dies teilten uns Kühnischs mit. Sie haben den Organisationspart von Wolfgang 1 übernommen, da er sich zu Hause um seine Frau mit gebrochenem Arm kümmern musste. Also fuhren wir ’nur‘ zu siebent: 2x Kühnisch, 2x Grosser, Torsten, Wolfgang 2 und Doris mit dem Boot namens Erdbeere als Gast.

Uwe und ich hatten Do. alles gepackt und waren abends 20 Uhr fertig damit – wollten dennoch erst den nächsten Tag losfahren, um das Fussballspiel (Deutschland gegen Frankreich, 0:2) zu sehen.

01

Freitag Abfahrt Coswig: 5:45 (Wolfgang 2 DD: 6:30)
Ankunft Sömmerda Bootshaus: 8:30 (W2 8:45 – incl. Stadtrundfahrt)
Boote packen fertig, Besprechung: 9:45

evtl. wäre Übernachtungsmöglichkeit 5 km nach Oldisleben (‚Erlebnishof‘ – Gasthof)

Fahrtenleitung übernimmt Bärbel Kühnisch (Wolfgang 1’s Schwester), da W. sich um Edith mit gebrochenem Arm kümmert.
Gestartet wird mit den gepackten Booten auf dem Bootswagen – über den Hügel zwischen Kanu-Slalom Kanal und Unstrut. Vom Hügel werden die Boote per Rutschpartie über das Gras ins Wasser gebracht. – Einstieg etwas ‚provisorisch‘ mit teilweise ins Wasser treten.

02
Sind erfrischend und locker losgepaddelt, jedoch gegen Mittag spürte man doch etwas die Anstrengung. Wir hatten etwas mit dem Wasser gespart, im Falle wir müssen in der ‚Wildnis‘ übernachten.

Erste Pause: Wehr Rietgen

03 04 05 06

Einstieg danach steil runter, aber gut machbar auf Wiese (Rutsche für Boote) zwischen 2 Treppen (gut zum laufen). Starkes Rückwasser vor Stromschnelle – von Allen gut gemeistert.

Angekommen in Oldisleben steige ich aus und laufe zunächst an vielen leeren Pferdeboxen und wenigen Boxen mit Pferd vorbei und treffe erst ca. 400m weiter jemanden vom Hof. Er würde uns gestatten zu zelten, aber die anderen Mitpaddler wollen lieber den nächsten Zeltplatz inspizieren (Ergebnis nach kurzer Beratung). Hier müßten die Boote doch zu weit weg geparkt oder geschleppt werden.

Ca. 1h Stunde weiter, am Ausstieg zum ‚Erlebnishof‘, geht zunächst Bärbel und dann auch ich auf ‚Erkundung‘ – Am Dorfplatz hole ich Bärbel ein. Dort schwatzt sie mit einer ‚Alt-Weiber-Gruppe‘, die sich am Eis-Auto versammelt hatte. Sie sind sehr gesellig und freundlich und schicken 7 Gehöfte uns weiter zum ‚Geimeinde-Diener‘.

Da uns der Weg zum Erlebnishof ebenfalls zu weit erscheint, fragen wir, ob wir 1 Nacht ‚wild‘ am Ausstieg campen können. ‚Ja, natürlich – das ist das Recht eines Jeden hier in Thüringen‘. Im Internet finde ich dazu folgendes: Thüringen:

Hier bedarf das Zelten in Landschaftsschutzgebieten der Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde, § 56 b Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 ThürNatG, das zugehörige Bußgeld findet sich in § 56 b Abs. 5 ThürNatG. Im Wald ist das Zelten mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig, § 6 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 LWaldG, ansonsten droht ein Bußgeld, § 66 Abs. 1 Nr. 2 LwaldG.‘

Außerdem bietet uns der Gemeindediener auch noch Wurst und Bier zum Erwerb an. Aber leider haben wir – wie schon vorhin am Eis-Auto – ohne Geld keine gute Position dafür.
Zurück am Anleger kommt uns nun auch Heinz entgegen – war wohl ob unserer längeren Abwesenheit schon besorgt um Bärbel (Uwe nicht um mich ?:o)

Wir beraten uns kurz in der Gruppe und da Doris die nächstmögliche Übernachtungsmöglichkeit in guter Erinnerung hat und die Tour dorthin ebenfalls – ca. 1 weitere Stunde – beschließen wir, es dort zu versuchen. Und wir haben es nicht bereut – sehr freundliche u. lustige Sportfreunde: Ausser der guten Zelt- und Duschmöglichkeit konnten wir noch den Aufenthaltsraum und die Küche nutzen – Mit dem Wasserkocher können wir unsere Gaspatronen sparen. Der Bäcker ist nur 500m enfernt.

07
Abends sitzen wir noch bei einer Tasse Rotwein beisammen (v. Kühnischs spendiert), planen den nächsten Tag und lauschen und erzählen alte lustige und interessante Paddler-Geschichten. (Gibt es hier auch so etwas wie ‚Anglerlatein‘?)

Sonnabend, 09. Juli 2016 — Artern-Nebra, 29 km

Plan: 8:30 Abfahrt, Ist: 9:15

7 Uhr holt Uwe Bäcker-Brötchen für alle. – Er nimmt nicht das Vereins-Fahrrad, so ohne Schloß …

7.45 sitzen wir alle beim Frühstück (nutzen Wasserkocher v. Verein) und setzen zur Abfahrt nach der Schleuse ein (mit dem großen Bootswagen vom Gelände).

Wir paddeln ca. 1h (4km), bis wir zum nächsten Wehr (Ritterburg) gelangen, dem einzigen noch handbetriebenen auf der Unstrut – Und Bärbel und mir kommt die Ehre zuteil, dies nach kurzer Einweisung zu tun. Bärbel bekam die ca. 2kg schwere Kurbel überreicht und los gings.

Der eigentliche Betreiber – überradschenderweise kein alter Wirt mit Bierbauch sondern eher vom Erscheinungsbild ein muskulöser braungebrannter ‚Surf-Boy‘, machte sich gerade für eine Roller-Skating Tour fertig. Er sagte, die Männer, die wir dabei haben, könnten das schon machen, aber wir nahmen das selber in die Hand – und alles ging gut :o)

Die nächste Schleuse ist wie auch die folgenden vom Verantwortlichen per Knopfdruck bedienbar. Jedoch verabschiedet sich der ‚Meister‘ gerade bei unserer Ankunft 11.50 Uhr in die Mittagspause – Die ist von 12 -13 und die letzte Schleusung startet 11.45. Er muss noch einkaufen, verspricht aber, ein paar Minuten eher wieder da zu sein, was er auch hält. Also machen auch wir erst mal Pause.

08 09

Ausser uns sind noch einige Andere in der Schleuse: Leipziger, Nebra-Verleih-2Tagestour, Faltboote, … Einer stellt sich ins Boot und fällt dabei mit lautem Platsch ins Wasser.

Als wir aus der Schleuse ausfahren ist dementsprechen ‚Wuhling‘ auf der Wasserstraße – auch an dem Gastätten-Anleger unmittelbar danach, so dass wir uns entscheiden, später einzukehren. Und das tun wir dann auch – Im Waldschlößchen in Wangen, welches wir allerdings erst ca. 20 min. nach dem Ausstieg erreichten.

10

Unser eigentliches Ziel – der Ausschank direkt am Anleger, hatte noch geschlossen. Dies sahen wir allerdings erst, als Uwe sich wieder trockene Sachen angezogen hatte. Beim Boot über den langen Steg tragen, trat er daneben – angeblich hatte ich zu sehr geschoben. Ja und die nächstgelegene Lokalität hatte ebenfalls geschlossen.

Aber der Garten am Waldschlößchen war auch nicht schlecht, das Bier und das Eis ebenfalls. Nur der Weg dorthin zog sich etwas: Laufen mindestens 10 min, Joggen 5 min. Letzteres konnte ich ausprobieren, als Uwe kurz vorm Wiedereinsteigen bemerkte, er hätte sein Spritzdeck dort am Stuhl hängen lassen.

11

Also rannte ich zurück, um dann dort zu erfahren, das weder etwas gefunden noch abgegeben wurde. Ich untersuchte selber ‚unseren alten Platz‘, den nun eine Familie eingenommen hatte. Der Vater verstand ‚Strickjacke‘ statt ‚Spritzdecke‘, hob eine Tasche vom Stuhl und zog darunter etwas ehervor: „Hier liegen sogar zwei.“ Die Frau beschwerte sich:“Du kannst doch nicht einfach meine Strickjacke verschenken!“ So zog ich unverrrichteter Dinge wieder von dannen und Uwe kam mir schon grinsend entgegen. – Er hatte sie doch eingepackt und mitgenommen …

Wir paddelten noch ca. 1 h in gemütlichem Tempo bis zu dem kleinen gemütlichen und ruhigen Kanu-Zeltpaltz in Nebra – mit von uns geschätztem Verkauf gekühlter Getränke.

12 13
Unterm Sonnenschirm in der Kafferunde – Doris konnte hier ihren elektischen Wasserkocher am Strom betreiben – berieten wir den weiteren Verlauf. Wir wollten auf den Berg zum Schloßhotel aufsteigen.

Dort angekommen genossen wir erst einmal jeder auf seine Weise das historische Fluidum, was nicht szuletzt von der Burgruine dahinter ausging.

14 15 16

Jedoch der Service des Personals im Schloßhotel war ein sprichwörtliches Beispiel einer Service-Wüste. Trotz zahlreicher leerer Tische (die 1h später immer noch frei waren), bekamen wir keinen Einlaß. Die eine Hälfte unserer Gruppe machte kehrt und auf die Suche nach einer Versorgungs-alternative (trotz Bemerkung „Hier gibt es keine andere Gaststätte.“). Die andere Hälfte zug trotzig an der Bedienung vorbei, um wenigstens die Rückseite der Burgruine zu inspizieren und dabei den Ärger in andere Bahnen zu lenken.

17 18

Die 1. Gruppe wurde tatsächlich in der Nähe fündig – „St. Georg“ am Markt.

Schwieriger war es für sie, die ‚Trotzkies‘ wieder zu finden. Wie dankbar waren wir, als es Ihnen endlich gelang – Und dem Wirt erst – der zwar jedes Essen einzeln zubereitete, dafür mit Liebe.

Fazit: Der heutige Tag führte uns durch malerische Landschaft hin zu einem maleurischen Landstreich im Nebraer Schloßhotel – den eine engagierte Klein-Kneipenbesatzung (St.Georg) wieder zum Guten wenden konnte.

Sonntag, 10. Juli 2016 — Nebra-Naumburg, 34 km

Noch vor 9 Uhr sind wir in Nebra gestartet. Dafür mussten wir 6.45 Uhr aufstehen, was mir aber nicht schwer fiel, denn ich war schon 5 Uhr wach. Wir starten am Unstrut km 36 und erreichen zügig am km 21 (hier wird rückwsärts gezählt) die 1. Schleuse – 15min. Früher als „berechnet“.

19 20 21 22

Die 2. Schleuse folgt am km13,9 – mit Gaststätte auf der ananderen Uferseite, gute Preise und Bedienung, Liegestühle zum Ausruhen.

Die 4. Schleuse passieren wir in Freyburg, kurz vor unserem Ziel – Den Zeltplatz des Naumburger KV. Den erreichen wir ca. 16.30 Uhr mit etwas Unterstützung der nach dem Wehr wieder einsetzenden Strömung. Nach einer kurzen Siesta im Schatten mit Kaffe, Keksen und Marmeladenbroten gibt es noch die Radler-Überbleibsel aus Nebra und wir gehen fast fließend zum Abendbrot über mit selbst gekochten Nodeln, dazu Knoblauch, Sauce, Salz, Olivenöl. Der eigentliche Ort ist ca. 40 min. Fußweg von hier entfernt – Als Kultur bleibt uns müden Wasserwanderern also nur die Campinggaststätte nebenan – Mit unserem ebenso lustigen wie spannenden Reise-Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Kampf jedoch nicht weniger erlebnisreich. Wolfgang 2 muss als Kampfrichter ’nur‘ drei mal eingreifen und Bärbel beteuert auf Ihrem Vernichtungsfeldzug immer wieder, wie leid es ihr tut, Uwe zum x-ten Male ‚rauszuschmeißen‘ – Und wundert sich, dass wir ihr nicht so recht Glauben schenken können ob ihres herzhaften Lachens.

Montag, 11. Juli 2016 — Autos v. Sömmerda nach Naumburg

Unterwegs Besichtigung Ausstellung zur ‚Himmelsscheibe v. Nebra‘
Wir vermissen auf den Zeittafeln einen Eintrag von Coswig/Brockwitz, erkennen aber auf einer die Erwähnung der Paddler:

23 25 24

Dienstag, 12. Juli 2016 — Camburg-Naumburg, 28 km

26 28 29 27

Unser erster Saale-Paddeltag – vorbei an der Rudelsburg
Mittwoch, 13. Juli 2016 — Naumburg – Weißenfels, 19 km

Autstehen: 6:00

30

8:30: Die anderen fahren die Autos nach Weißenfels. 9:00 – Torsten und ich warten – nun im Bootshaus, da der gelegentliche Nieselregen stärker wurde. In den nächsten 20 min. sollten die Autofahrer mit Doris‘ Auto wieder zurück sein (Torstens und Uwes Auto in Weißenfels stationiert).
Tatsächlich treffen sie 9.20 Uhr ein – und der Regen wird noch stärker – also warten wir lieber noch ca. 10 min. Danach kommen wir bei trockenem Wetter und sogar gelegentlichem Sonnenschein wunderbar bis Weißenfels.

32 31

Ankunft: ca. 12:40

Leider endet unsere wunderschöne und erlebnisreiche gemeinsame Sommer-Paddeltour hier.

Wir verpacken die Boote wieder auf unseren Autos und der Regen setzt wieder ein. Während unserer ca. 2 stündigen Faht zurück beschließen Uwe und ich, den nächsten Tag noch bei einer Elbe-Tagestour ausklingen zu lassen – von DD Laubegast nach Coswig. Dabei freuen wir uns schon wieder auf die nächste Tour mit der ‚ganzen‘ Truppe.

Margit Grosser.

Ein sonniger Wettkampf in Sömmerda

Am zeitigen Morgen des 30. Aprils machten wir uns auf den Weg nach der Sömmerda. Alle waren guter Dinge und unsere beiden Nachwuchssportler gaben eine Gesangseinlage. Nach zweieinhalbstündiger Fahrt kamen wir in Sömmerda an. Nachdem wir uns mit der Strecke vertraut gemacht hatten, gab es auch schon die ersten Starts.

Unseren Nachwuchssportlern Florian Linaschke und Steven Lindner bereitete die anspruchsvolle Strecke noch größere Schwierigkeiten. Sie belegte die Plätze 26 (Florian) und 28 (Steven) im K1 Rennen der männlichen A Jugend.

Für unsere Junioren verlief der Wettkampf besser. Linda Lazar belegte im Rennen der weiblichen Jugend C1 den 3.Platz und qualifizierte sich somit für die Deutsche Meisterschaft in Markkleeberg.

soem2016-wk-1

Christoph Brauer belegte im Rennen der männlichen Junioren C1 den 5. Platz und qualifizierte sich somit ebenfalls für die deutsche Meisterschaft. Nur knapp verfehlten Lukas Münch mit Platz 6 und Mathias König mit Platz 7 die Qualifikation, sie starteten ebenfalls in der Klasse Junioren C1.

soem2016-wk-2

Ein weiteres Rennen absolvierte Marcel Naggatz mit Sportfreunden aus Meißen und Zwickau als Renngemeinschaft Sachsen in der Kategorie Mannschaftsrennen 3 x C1 und belegten den dritten Platz.

Nach einem langen Tag kamen wir gegen 23:00 Uhr erschöpft aber mit vielen Eindrücken vom Tag in Coswig wieder an.

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Kampfrichter Thomas Paul und Florian Vogel, deren Einsatz den Wettkampf erst möglich gemacht hat.

soem2016-wk-3

Steven Lindner